Slogan gesucht

Matthias Jansen (im Bild mit seiner Freundin Franziska Topphoff) fährt von Dalum mit dem Trecker nach Meppen.
Im September 2015 führ er mit dem Slogan "Traumberuf = Bauer - So platzen meine Träume" nach Hannover zu einer Großdemo gegen die Landwirtschaftspolitik des Landes Niedersachsen. 
Nun soll ein neuer Slogan her, welchen sollte er nehmen?
Bisherige Vorschläge:

  1. Politiker, die Agrarwende wollen,
  2. sollten selbst im Stall gearbeitet haben!
  3. Landwirt sein ist Leidenschaft! So! Schafft ihr nur Leiden!
  4. Lasst uns gemeinsam etwas bewegen - das schaffen wir nur durch reden! Dialog statt Protest
  5. Gemeinsam mit der Landwirtschaft für eine Ernährung in/mit Zukunft.
  6. Bauer sein ist mein Leben! So! Schafft ihr meine Existenz ab!
  7. Redet mit uns statt über uns - Dialog statt Protest 
  8. Sterbende Betriebe, Sterbendes Land - ohne UNS; das ist Euer Untergang!
  9. Bauern in der Stadt - Gegenbesuch erwünscht.

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Kritiker (Donnerstag, 19 Januar 2017 13:15)

    ... die Vorschläge sind teilweise schwer verständlich. Hier wird offenbar bunt gemischt, was eigentlich verschiedene Aspekte sein sollten:
    Agrarwende heisst nicht, dass Bauern ausgebeutet werden - wer will das? Richtig: kein Verbraucher, der gesunde und fair angebaute Nahrung erwartet.
    Es wäre wünschenswert, wenn sich Herr Jensen zunächst über die eigenen gesundheitlichen Risiken bei der von ihm offenbar vertretenen Form der industriellen Landwirtschaft informiert. Die Doku "Mit Gift und Genen" ist als Einstieg sicher geeignet.
    Ein nächster Schritt könnte darin zu sehen sein, zu analysieren, wer ihm tatsächlich das Leben schwer macht. Nicht auf den ersten Blick, sondern unterhalb des Deckmantels der sauberen, präzisen Landwirtschaft, die Hand in Hand mit der Industrie geht. Es wird deutlich werden, wer für sinkende Wertschöpfung auf seinem Hof, sinkende Erzeugerpreise, Zinsdruck etc. verantwortlich ist.

    Slogan 5 wäre dann angesagt. Giftfrei, fair und solidarisch ...

  • #2

    Friedrich K. (Donnerstag, 19 Januar 2017 20:43)

    Herr "Kritiker" muss wirklich Sorge haben, dass die Bauern heute selbst Denken können. Ich wette, er muss nicht täglich sein Brot mit Landwirtschaft verdienen - auch nicht mit einer solchen, die er selbst propagiert.
    Gesundheitliche Risiken hat die Biolandwirtschaft auch, oder sind ihm Pestizide auf Basis des Schwermetalls Kupfer, die im Bioweinbau und im Biokartoffelanbau erlaubt sind, unbekannt? Und Herr Kritiker wird sicherlich gerne ein Schlückchen Spinosad (zugelassenes Pestizid im Bioanbau) trinken?
    -> Idealisieren Sie bitte nicht Ihre Landwirtschaft von Wolke 7 - jede Form der Landwirtschaft beeinträchtigt die Natur - sonst würde die Natur den Menschen ratzfatz vom Planeten fegen.
    Wer den Bauern derzeit Leben schwerer macht als die Agrarindustrie, das sind die giftigen Kommentare von Kritiker, denen jeglicher Bezug zu den Gefühlen der Bauern verloren gegangen ist. Und die damit ein gesellschaftliches Klima schaffen, in dem Bauernkinder die Schulen wechseln müssen, weil sie als Giftspritzer und Tierquäler gemobbt werden.