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Gesprächsrunde bei Minister Schmidt

"Wie verankern wir Landwirtschaft in der Mitte der Gesellschaft"

Zu diesem Thema hatte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt am 18.01.2017 zu einer Gesprächsrunde nach Berlin geladen.

Die Einladung ging an zahlreiche mit der Landwirtschaft in Berührung stehender Verbände und Organisationen. Darunter waren: Deutscher Bauernverband, Deutscher Landfrauen Verband, Junge DLG, Forum moderne Landwirtschaft, Slow Food, BUND, NABU, Deutscher Tierschutzbund, AbL, BÖLW, Brot für die Welt, Bundesverband der Ernährungswirtschaft, Vertreter der beiden Kirchen.

Für die Initiativen "Wir machen Euch satt" und "Frag den Landwirt" nahmen Susanne Günther und Daniel Bohl an der Runde teil.

Alle Vertreter waren aufgefordert in einer offenen Runde Statements zum Thema aber auch eine Einschätzung zum vom Bundeslandwirtschaftsminister vorgelegten Grünbuch „Ernährung, Landwirtschaft, Ländliche Räume“ abzugeben.

Susanne Günther betonte, dass man bedenken müsse, dass der Verzicht auf nicht kurative Eingriffe in der Tierhaltung nicht automatischer Tierschutz und Tierwohl bedeutet und dass es für die Landwirte schwierig ist, wenn Terminvorgaben für die Umsetzung bestimmter Maßnahmen gesetzt werden, ohne dass es wirkliche Lösungen für die Praxisgerechte Umsetzung gibt.

Daniel Bohl machte darauf aufmerksam, dass pauschale Kritik an den Landwirten und der Landwirtschaft nicht weiter hilft. Sie demotiviert diejenigen, die ihre Betriebe im Griff haben und motiviert keine Landwirt sich wirklich zu verbessern, wenn die pauschale Kritik nicht abreißt. Kritik muss konkret sachlich vorgetragen werden, dann trifft sie auch auf offene Ohren; agrarpolitische Kampfbegriffe wie Massentierhaltung, Agrarindustrie, Agrarfabrik, Gülleflut und Pestizidschwemme helfen in einer Diskussion nicht weiter, weil sie nicht klar definiert sind und jeder eine andere Vorstellung hat, was darunter zu verstehen ist.

Auffällig war der sachliche Umgang der anwesenden Landwirtschaftsvertreter in der Runde untereinander. Es wurde vermieden unnötiges Öl ins Feuer der breiten Vorstellung über die Wege der Entwicklung der zukünftigen Landwirtschaft zu gießen.

Minister Schmidt möchte den Dialog in der Runde gerne fortsetzen. Von unserer Seite beteiligen wir uns wieder gerne. Solche Runden sollten alle Beteiligten als Anstoß nehmen weiter im Gespräch zu bleiben.

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Roadtrip mit dem Trecker nach Berlin

Ralf Pauelsen und sein Sohn Sam werden in wenigen Stunden sich auf dem Weg machen nach Berlin, um uns bei der #WirmachenEuchSatt-Kundgebung zu unterstützen. Ihr erste Etappe führt die Rheinländer zunächst in den Norden. Gegen Abend werden sie in Dalum im Emsland erwartet. Am Donnerstag werden dann voraussichtlich 4 Traktoren gemeinsam nach Berlin zum Washingtonplatz reisen. 
Ein fantastischer Einsatz! Vielen dank schon im Voraus und eine gute fahrt wünschen wir Euch!

Wer die Reise der Treckerfahrer verfolgen möchte, kann dieses jetzt unter dem Liverticker machen.

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Dialog statt Protest
- Redet mit uns, statt über uns -

Samstag, 21. Januar 2017

9:15 - 11:00 Uhr

Washington-Platz Berlin

(direkt am Hauptbahnhof)

 

auch im kommenden Jahr:

  • ein zentraler Termin in Berlin
  • und hoffentlich wieder viele regionale Aktionen in Kreis/Kleinstädten.
  • Alles am gleichen Wochenende